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Nachhaltigkeit im Bad

Warum auf nachhaltige Produkte Umsteigen
Nachhaltigkeit im Bad

Nachhaltigkeit im Bad

Warum es wichtig ist im Badezimmer auf nachhaltige Produkte umzusteigen

 

Gerade im Bad verwenden die meisten Menschen leider Wegwerfprodukte und produzieren hierdurch jede Menge Plastikmüll. Wie wir alle mittlerweile wissen (sollten), macht das unserer Umwelt schwer zu schaffen. Sie enthalten meist noch zusätzlich Mikroplastik und andere problematische Inhaltsstoffe. Diese schaden unserer Gesundheit und landen im Wasser, wo sie auch noch in den Lebensmittelkreislauf gelangen.

 

Deswegen sollten wir uns von Plastikprodukten verabschieden. Gerade bei täglichen Dingen, wie unsere Badroutine, sollten wir auf müllfreie Alternativen und langlebige Produkte umsteigen. Die sehen wesentlich schöner aus als Plastikverpackungen und sind vor allem für unsere Umwelt und Gesundheit deutlich besser.

 

Bevor wir euch aber alternative Produkte vorstellen möchten, ist es uns wichtig erstmal auf die Verwendung von Wasser im Bad aufmerksam zu machen. Denn egal ob wir herkömmliche oder zero-waste Produkte verwenden, sollten wir vor allem eins: Wasser sparen!

4 DIYs für eine nachhaltige und zero-waste Bad-Routine

1. Zahnpflege

 

Zähne putzen ist für die tägliche Zahnpflege sehr wichtig. Aber leider produziert das jede Menge Plastikmüll. Dass ihr mit unseren nachhaltigen Zahnbürsten aus Bambus eine Alternative zu Plastik habt, wisst ihr mittlerweile sicher schon. Aber um eure Badezimmer noch nachhaltiger und plastikfreier zu gestalten könnt ihr auch die Zahnpasta selber machen. Diese könnt ihr in einem Glas aufbewahren und nachdem sie aufgebraucht ist wird dieses einfach gespült und wieder benutzt. Bei den Zutaten solltet ihr ebenfalls darauf achten, dass ihr diese in Glasverpackungen oder Papiertütchen kauft, um nicht bei der Herstellung unnötigen Müll zu produzieren.

 

Wie ihr die Zahnpasta selbst herstellt:

 

  • 1 TL Bio Kurkuma Pulver
  • 5 TL Kokosöl
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Xylit
  • 2 Tropfen Pfefferminzöl

 

 

Anleitung

 

Alle Zutaten gut miteinander vermischen, dabei sollte das Kokosöl weich sein und das Xylit vorher fein gemahlen werden. Und schon ist sie fertig die selbstgemachte Zahnpasta.

Aufbewahren solltet ihr sie in einem luftdichten Glas, so hält sie ca. 2 Wochen.

Zum Zähneputzen eine kleine Menge auf eure Bambus-Zahnbürste geben, bspw. mit einem kleinen Löffel, und wie gewohnt putzen.

Diese selbstgemachte Zahnpasta ist vollkommen ohne Zusatzstoffe und enthält sogar wertvolle Inhaltsstoffe. Kurkuma und Kokosöl wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Zudem hellt Kurkuma die Zähne auf natürliche Weise auf. Natron neutralisiert die Säure, die unseren Zahnschmelz angreift. Xylit schützt die Zähne vor Karies und Zahnstein. Das Pfefferminzöl sorgt für ein frischen Geschmack und Atem.

2. Mundpflege

 

Auch für die tägliche Mundpflege, nach dem Zähneputzen, gibt es nachhaltige Alternativen.

 

Mit unserer biologisch abbaubaren Natur-Zahnseide könnt ihr eure Zahnzwischenräume reinigen. Und das solltet ihr auch, denn gerade dort setzen sich oft Speisereste und bakterielle Zahnbeläge fest. Durch die regelmäßige und gründliche Nutzung von Zahnseide werden diese entfernt. So können sich dort keine Erreger ansammeln, die Karies und Zahnfleischerkrankungen verursachen. Praktischerweise gibt es unsere Naturzahnseide im Glasbehälter und wenn sie aufgebraucht ist, könnt ihr sie ganz einfach mit unseren Nachfüllspulen im 2er Pack wieder auffüllen.

Als Ergänzung zur Zahnseide sollte am besten auch noch eine Mundspülung genutzt werden. Mundspülungen helfen dabei die Neubildung von Zahnbelägen zu vermeiden, sowie das Risiko von Karies zu reduzieren. Außerdem können auch Entzündungssymptome gelindert werdem. Um auch hier Plastikmüll zu vermeiden, könnt ihr die Mundspülung ganz einfach selber machen.

 

Wie ihr die Mundspülung selbst herstellt:

 

  • 400 ml Wasser
  • 2 TL Xylit
  • 2 TL Natron
  • 2 TL Salz
  • 10 Tropfen

 

Anleitung

 

Pfefferminzöl Wasser abkochen und abkühlen lassen. Danach mit allen anderen Zutaten vermischen, bis sie sich aufgelöst haben.

 

Aufbewahren solltet ihr sie in einem luftdichten Glas, so hält sie ca. 10 Tage. Da keine Konservierungsstoffe enthalten sind, solltet ihr lieber eine kleinere Menge zubereiten und danach wieder eine frische Spülung mischen.

Für eine hygienische Anwendung ca. 25 ml in ein separates Glas füllen und nicht direkt aus dem Aufbewahrungsglas nutzen.

Auch die selbstgemachte Mundspülung ist frei von Zusatzstoffen und enthält wertvolle Inhaltsstoffe. Die Wirkung von Natron, Xylit und Pfefferminzöl sind oben in der Zahnpasta-Anleitung beschrieben. Salz wirkt für unser Zahnfleisch antibakteriell und entzündungshemmend.

3. Gesichtsreinigung

 

Um das Gesicht von Make-Up zu entfernen, verwenden die meisten Reinigungsmittel in Plastiktuben, Einweg- Abschminktücher oder -Wattepads und Reinigungslotionen. Das produziert auf Dauer Unmengen an Müll.

Dass unsere waschbaren Abschminkpads ein perfekter Ersatz hierfür sind, wisst ihr sicherlich schon. Wir verwenden hierfür nur natürliche Rohstoffe. Dadurch sind sie auch kompostier und biologisch abbaubar. Die gebrauchten Pads können in dem enthaltenen Wäschesäckchen gesammelt werden und am Waschtag einfach mit in die Waschmaschine wandern.

Passend zu den wiederverwendbaren Abschminkpads könnt ihr euch einen nachhaltigen und natürlichen Make-Up Entferner selbst herstellen. Viele Peelings oder Reinigungslotionen haben ebenfalls Plastikverpackungen und enthalten Mikroplastik oder synthetische Stoffe.

 

Wie ihr den Make-up Entferner selbst herstellt:

 

  • 25 ml Rosenwasser oder Orangenblütenwasser
  • 25 ml Aprikosenkernöl oder Jojobaöl
  • 1/2 TL Vitamine E bzw. Tocopherol

 

Anleitung

 

Alle Zutaten zusammen mischen und schon ist es fertig. Vor Gebrauch gut schütteln, da sich das Öl vom Wasser absetzt. Ca. 2 Tropfen auf deine Abschminkpads geben um dein Gesicht zu reinigen. Wimperntusche und Lippenstift lassen sich damit ebenfalls gut entfernen.

Auch dieses solltest du in einem luftdichten Glas aufbewahren und dann hält es etwa 3 Monate. Da hier keine Konservierungsstoffe enthalten sind, solltet ihr lieber eine kleinere Menge zubereiten und danach wieder einen frischen Entferner mischen.

4. Körperreinigung

 

Flüssigseife und Duschgel in Plastikpackungen sind völlig unnötig. Feste Seife reinigt die Hände und den Körper genauso gut – und das komplett plastikfrei. Um noch mehr Müll zu vermeiden, haben wir auch hierfür ein geeignetes Rezept.

 

Wie ihr die Seife selbst herstellt:

 

  • 250 g Kernseife
  • ½ Glas warmes Wasser
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 10 Tropfen Bio-Orangenöl oder Zitronengrasöl

 

 

Anleitung

 

Die Kernseife raspeln und mit dem Wasser mit der Hand kneten bis eine nicht zu feste und nicht zu flüssige Masse entsteht. Das Olivenöl und Bio-Orangenöl dazugeben und gut miteinander vermengen. Dann von Hand formen, ausrollen, mit einer passenden Form ausstechen oder in einer eingefetteten Kastenform über mehrere Tage trocknen lassen.

Das Olivenöl pflegt die Haut und durch das ätherische Öl riecht die Seife angenehm.

Damit die Seife fest in der Hand liegt und besser schäumt könnt ihr sie mit in unseren plastikfreien und wiederverwendbaren Sisal Seifensäckchen verwenden. Dieses eignet sich übrigens auch hervorragend für festes Shampoo – so könnt ihr auch hierfür ganz einfach auf Plastikflaschen verzichten.

Da sie aus 100% natürlichen Materialien bestehen, sind sie auch zu 100% biologisch abbaubar. Am Waschtag können sie ebenfalls mit in die Waschmaschine.

Nach dem Duschen braucht ihr die Seife nicht aus dem Säckchen herausnehmen, sondern könnt sie direkt darin aufbewahren. Einfach in der Dusche aufhängen. So kann die Seife besser abtropfen, schneller trocknen und sie hinterlässt keine Seifenspuren auf der Ablagefläche.

Mit dem Seifensäckchen kannst du die Seife komplett aufbrauchen. Alternativ können Seifenreste wieder zu einer neuen Seife verarbeitet werden.

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